Reisebloggermontag: Spiritualität in Asien – Eine Bloggerin im Ashram

Alexandra bloggt auf travelingtheworld72.de – große Themen sind ihre Liebe zu Asien und das Interesse an fernöstlicher Spiritualität. Im blogg.de-Interview spricht sie über ihren viermonatigen Aufenthalt in Nepal und Indien. Besonders spannend klingen die Schilderung über ihre Zeit im Ashram und der Begegnung mit Amma, der „Hugging Mother“.

blogg.de: Als literaturbegeisterte Weltenbummlerin kannst Du uns sicherlich gute Reiseliteratur empfehlen. Welche Bücher liest Du gerne im Urlaub? Welche Reisebücher sind Deine liebsten und was hältst Du eigentlich von ebooks?

Bloggerin Alexandra in einer Schule in Tirmasahun (c) travelingtheworld72
Bloggerin Alexandra in einer Schule in Tirmasahun (c) travelingtheworld72

Alexandra: „Am liebsten lese ich auf Reisen Bücher, die sich mit meinem Reiseziel beschäftigen. Mit der Urlaubslektüre fange ich oft schon vor der Abreise an. Vor meiner Vietnamreise habe ich zum Beispiel ‚Der stille Amerikaner‘ von Graham Greene und ‚Der Liebhaber‘ von Marguerite Duras gelesen. Ich fand es aufregend, mich in Saigon auf die Spuren der Romanfiguren zu begeben und wie der Protagonist von Graham Greene auf den Dächern der alten Kolonialhotels einen Cocktail zu trinken. Nachdem ich so oft nach Indien reise, stehen natürlich viele Bücher mit Indienbezug in meinem Regal. Einer meiner absoluten Favoriten ist ‚Shantaram‘ von Gregory Roberts. Für Indienreisende kann ich außerdem ‚Narcopolis‘ von Jeet Thayil empfehlen, den ich persönlich kennenlernen durfte, oder die Bücher von Vikram Seth und Chitra Divakaruni. Wer sich für Buddhismus interessiert, für den ist Andreas Altmann und ‚Triffst Du Buddha, töte ihn‘ der perfekte Begleiter, genauso wie sein Bericht über Zugfahren in Indien ‚Notbremse nicht zu früh ziehen.‘ Ein weiteres wunderbares Buch zu Indien, genauer gesagt zu Ladakh und Kaschmir, ist ‚Der Kaschmirschal‘ von Rosie Thomas. Meine neueste Entdeckung sind die Geschichten des Privatdetektiv Vish Puri aus Neu-Delhi von Tarquin Hall, lustig und spannend zugleich. Meistens habe ich zwei bis drei Bücher in meinem Rucksack, wenn ich los fliege, und mindestens doppelt so viele Neuerwerbungen, wenn ich zurückkomme. Ich liebe es, vor Ort in Buchhandlungen zu stöbern. Überhaupt liebe ich die Haptik von ‚echten‘ Büchern. Mit ebooks bin ich irgendwie immer noch nicht warm geworden. Auf meinem iPad gibt es nur zwei Bücher, die ich einmal im Rahmen einer Blogger-Aktion rezensiert habe und es nur als ebook gab.“

blogg.de: Wenn möglich, erkundest Du Asien. Warum hat es Dir dieser Kontinent so angetan?

Alexandra: „Lange Zeit hat mich Asien überhaupt nicht interessiert. Als während des Studiums die ersten Kommilitonen von ihren Thailandreisen erzählt haben, bin ich lieber nach Frankreich gefahren oder in die USA. Irgendwann war ich dann einfach neugierig – und war nach meiner ersten Asienreise infiziert, das war 2003, es ging nachThailand. Ich war begeistert von der Kultur, den Menschen, dem Essen, der Atmosphäre. Ich weiß natürlich, dass das wahre Leben in diesen Ländern anders aussieht als an den Touristendestinationen, aber ich hatte immer den Eindruck, dass die Menschen insbesondere in buddhistischen Ländern eine ganze besondere Ausstrahlung haben, das habe ich letzten Sommer wieder gemerkt, als ich in Ladakh war. Sie strahlen eine Art von Ruhe und Zuversicht aus, die ich hier in Europa oftmals vermisse. Als ‚Yogini‘ interessiere ich mich sehr für Buddhismus und Hinduismus und finde es faszinierend, wie Spiritualität in diesen Ländern wie selbstverständlich in den Alltag integriert wird. Was mich ebenfalls an Asien faszinierend, ist die Mischung aus Tradition und Moderne, die dort viel stärker als in Europa zu spüren ist.“ 

Frau in Kalkhutta (c) travelingtheworld72
Frau in Kalkhutta (c) travelingtheworld72

blogg.de: Welche asiatischen Ziele hast Du bereits bereist? Wie unterschiedlich hast Du diese erlebt und in welchem Land bist Du sicher nicht zum letzten Mal gewesen? 

Alexandra: „Ich war schon in Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha, Malaysia, China, Nepal und mehrmals in Indien. Jedes dieser Länder ist einzigartig und grundverschieden, finde ich. Thailand und Laos sind sich vielleicht noch am ähnlichsten. Der Buddhismus und die damit verbundenen Verhaltens- und Lebensweisen schienen mir hier am ausgeprägtesten; die Menschen begegnen einem eher sanftmütig und zurückhaltend. Man wird als Tourist nicht so bedrängt wie beispielsweise in Kambodscha. Dort ist immer noch das Erbe aus der Zeit der Roten Khmer spürbar, es wird viel gebettelt, oftmals leider auch organisiert, die Kinderarmut ist extrem hoch. Malaysia ist wieder völlig anders, hier spürt man stark die muslimischen und chinesischen Einflüsse. In Vietnam, genau wie in Laos, merkt man, dass man sich einem sozialistischen Land befindet. Soviel Respekt vor Grenzbeamten wie an den Flughäfen von Hanoi und Saigon hatte ich selten. Doch ansonsten habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Nepal ist relativ klein, aber sehr facettenreich mit seiner Mischung aus Hinduismus, Buddhismus und den alten Kulturen der Bergvölker. Ich habe die Menschen jedoch nicht als so herzlich erlebt, wie sie immer beschrieben werden. Von China kenne ich bisher nur die großen Metropolen Hongkong, Beijing und Shanghai kenne, wo man außer den roten Flaggen auf den Rooftop-Bars an der Prachtmeile„The Bund“ eher auf Kommerz und Konsum als auf Zeichen des Kommunismus trifft. Über Indien könnte ich ganze Bücher schreiben. In dieses widersprüchliche, chaotische Land habe ich direkt bei meinem ersten Besuch 2006 verliebt und ich werde immer wieder zurückkehren. Aber auch die übrigen asiatischen Länder, in denen ich schon war, würde ich immer wieder bereisen.“

blogg.de: In Asien gibt es für den europäischen Gaumen oft echte Herausforderungen in Sachen Konsistenz und Geschmack. Man kann diesen lokalen Spezialitäten sicherlich recht einfach entgehen. Wie tickst Du in dieser Beziehung? Probieren oder meiden?

Alexandra: „Kulinarisch bin ich bedingt experimentierfreudig. Gebratene Skorpione, frittierte Heuschrecken, gebackene Maden und sonstiges Getier, das auf den Märkten in Asien so selbstverständlich wie bei uns Thüringer Bratwurst angeboten wird, beäuge ich zwar neugierig, doch vor dem Probieren habe ich mich bisher immer geekelt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, an einem Spieß mit gegrillten Krabbelviechern zu knabbern, Von ‚Delikatessen‘ wie Affenhirn oder Vogelnestern mit der Spucke von Schwalben ganz zu schweigen. Das exotischste, das ich probiert habe, war Schlange. Das war in Vietnam. Dort steht Schlange sehr oft auf der Speisekarte. Als Schlangenphobikerin war das für mich eine echte Überwindung, aber letztlich sahen die hellen Fleischstücke in der Suppe am Strand von Mui Ne aus wie eine Mischung aus Hühnchen und Tintenfisch. In Saigon haben wir einmal ein Einheimischenlokal besucht, in dem man sich eine lebende Schlange am Tisch schlachten lassen kann. Das Blut darf man dann trinken. Ich bin froh, dass das keiner der Gäste gemacht hat. Ich habe etwas mit Schwein bestellt, leider stellte sich heraus, dass es Schweinefüße waren, ziemlich widerlich und mit nur wenig Fleisch, wie man sich vorstellen kann. Auch in Hongkong habe ich einschlägige Erfahrungen gemacht, weil wir die Speisekarte nicht lesen konnten. Wir dachten, wir bekommen etwas mit Gans, statt dessen war die Masse unter der knusprigen Hülle pures Gänsefett. Die Konsistenz spüre ich immer noch im Mund. Mag sein, dass ich etwas verpasse, aber die „normale“ Landeskost finde ich in der Regel spannend genug, vor allem die indische und die thailändische Küche finde ich großartig, und auch Vietnam war ein kulinarisches Paradies für mich. Außer zum Frühstück, da freue ich mich immer, wenn es irgendwo Müsli oder Pancakes gibt, esse ich auf meinen Reisen immer landestypisch.“

blogg.de: Erzähl uns von Deinen vier Monaten in Indien und Nepal – klingt total interessant!

Pilgerer in Bodhgaya (c) travelingtheworld72
Pilgerer in Bodhgaya (c) travelingtheworld72

Alexandra: „Diese vier Monate waren einfach großartig. Obwohl sie jetzt schon eine Weile zurückliegen, denke ich fast jeden Tag an diese Zeit, unter anderem natürlich, weil ich rückblickend über meine Reiseerlebnisse blogge. Ich hatte schon lange den Traum, für mehrere Monate zu reisen. Ich war immer ganz neidisch, wenn ich bei meinen 3-wöchigen Asientrips  im Rahmen meines Jahresurlaubs auf Weltreisende gestoßen bin, die ihren Job geschmissen haben und für ein halbes oder ein ganzes Jahr unterwegs waren. Ich war immer zu sicherheitsbewusst und risikoscheu, das auch zu machen. Irgendwann war aber der Punkt erreicht, wo ich wusste: Jetzt oder nie. Ich habe damals ziemlich Hals über Kopf einen Flug gebucht nach Trivandrum, einen Platz für vier Wochen in einem Ashram vorgebucht und einen Platz als Volunteer in Nepal. Die Zeit dazwischen wollte ich spontan fühlen. Die zwei Monate bis zu meinem Abflug schwankte meine Stimmung zwischen Vorfreude und Angst. Als mich an gute Freundin am Tag X zum Flughafen gebracht hat, war der einzige Gedanke im Auto ‚Was tue ich hier eigentlich?‘. Meine Freundin hat mir später erzählt, sie hätte sich nicht gewundert, wenn ich gesagt hätte, sie solle umdrehen. Das hätte ich nie gemacht, aber mir war schon mulmig, als ich in Indien ankam und am nächsten Tag nach einer Nacht im Hotel mit dem Taxi zu dem Ashram gefahren bin. Dort zu starten war genau die richtige Entscheidung, ‚Indien light‘ mit lauter Gleichgesinnten, die Neuankömmlinge wie mich mit tausendundeinem Tipp versorgten, was man unbedingt gesehen haben sollte und wie man am besten wo hinkommt. Letztlich habe ich dann auch die Zeit bis zu meiner Abreise völlig anders verbracht als ursprünglich geplant. Ich war in einem weiteren Ashram, bei Amma, der ‚Hugging Mother‘, bin mit einem klapprigen Local Bus ins Teehochland nach Munnar gefahren, von Fort Cochin mit dem Nachtbus nach Mysore, mit dem Zug nach Hampi, habe Weihnachten in Goa gefeiert, Silvester in Mumbai, war zum Yoga in Rishikesh und in Varanasi.

"Mein erster 5000er", MarkhaValley (c) travelingtheworld72
„Mein erster 5000er“, MarkhaValley (c) travelingtheworld72

Das tollste für mich war, dass ich so spontan sein konnte und ich überall tolle Menschen getroffen habe, mit denen ich heute immer noch befreundet bin. Nepal war total anders als ich erwartet habe, es war affenkalt (kein Wunder im Januar) und wenn man vom warmen, bunten Indien in diesem im Winter etwas grau wirkenden Moloch Kathmandu ankommt, ist das erst einmal gewöhnungsbedürftig. Doch dank der vielen lieben Menschen, die ich durch meine Volunteering-Tätigkeit kennengelernt habe – wir haben zu zehnt in einer Wohnung gelebt – fiel das Eingewöhnen nicht so schwer. Zu meinen Highlights in Nepal zählen sicherlich meine Trekkingtour im Annapurna-Massiv und mein Mount-Everest-Rundflug, den ich mir trotz Backpacker-Budget gegönnt habe. Und die Anreise nach Kathmandu werde ich nie vergessen. Wegen schlechten Wetters haben wir drei Anläufe gebraucht, dort zu landen.  Wir wurden zwei Mal wieder nach Mumbai zurückgeschickt. Außer mir waren nur noch zwei andere Westler an Bord, mit denen ich mich angefreundet und einen tollen Abend in einer internationalen Backpacker-WG in Mumbai verbracht habe. Wir haben heute noch Kontakt. Die Rückkehr nach Deutschland fiel mir sehr schwer, schon auf dem Weg vom Flughafen nach Hause durch die graue, winterkalte Nacht habe ich mich gefragt, was ich eigentlich hier soll. Die ersten Wochen fühlte ich mich einfach nur verloren, mir kam alles so grau und eintönig vor, die Menschen morgens in der U-Bahn erschienen mir wie die grauen Herren bei Momo. In Indien war alles so bunt und chaotisch, lebendig eben. Irgendwann habe ich mich dann natürlich wieder eingewöhnt, aber mein Fernweh wird immer bleiben.“

blogg.de: Warum bloggst Du? Du könntest schließlich genauso gut einfach durch die Welt fahren, die Bilder im Kopf haben und sie dort lassen warum so öffentlich? 

Alexandra: „Während meiner vier Monate in Indien und Nepal habe ich sehr viel auf Facebook gepostet. Einige Freunde und Kollegen meinten damals, ich müsse unbedingt mehr daraus machen, ein Buch schreiben oder bloggen. Ein Buch erschien mir eine Nummer zu groß. Und Bloggen? Damit konnte ich zunächst nicht so viel anfangen. Aber irgendwie hat mich nach meiner Rückkehr der Gedanke nicht mehr losgelassen, meine Reiseerlebnisse niederzuschreiben. Die Geschichten, die ich in Indien erlebt habe, waren so intensiv und zum Teil auch abenteuerlich, dass ich sie irgendwie teilen wollte. Es hat allerdings ein gutes Jahr gedauert, bis ich eine geeignetes Ventil gefunden habe. Durch Zufall ist mir nochmal das Thema Blog in die Hände gefallen und dann wusste ich, okay, es wird ein Blog. Den habe ich dann in einer Nacht- und Nebelaktion eingerichtet, ihm den zugegebenermaßen nicht so einfallsreichen Namen ‚traveling the world‘ gegeben, und die ersten Posts geschrieben. Für mich sind die Artikel und das Aussuchen der Fotos so, als ob ich die Reise nochmals erlebe, ich genieße es, mir dafür Zeit zu nehmen und mich in Situationen und Begebenheiten zurückzuversetzen. Und wenn ich dann damit noch andere begeistern kann, freut mich das natürlich umso mehr. Mir macht es einfach Spaß, Geschichten zu erzählen, mein Blog ist daher auch mehr Storytelling denn Bucketlists und Tipps. Ich werde den Blog zwar in Kürze einem Relaunch unterziehen, aber dem Grundprinzip treu bleiben.“ 

blogg.de: Viele Blogger widmen sich dem Travelblogging, weil es dafür vermeintlich auch Übernachtungen in Luxushotels und Business-Class-Flüge gibt. Wie sieht es bei Dir mit dem Sponsored travelling aus? 

Alexandra: „Das ist bei mir bislang kein Thema gewesen, dafür ist mein Blog zu wenig ‚Mainstream‘. Durch den Fokus auf Indien mit Themen wie Ashrams, Yoga, Selbstfindung und der Tatsache, dass ich als Backpacker unterwegs bin, bediene ich wahrscheinlich eine Nische und spreche eine Zielgruppe an, die eher nicht in Luxushotels absteigt oder in der Business Class in den Urlaub fliegt. Beschreibungen über eine gesponserte Nacht in einem Luxushotel, selbst wenn es in Indien wäre, würden auch nicht zu meinem Blog passen. Was ich mir jedoch vorstellen könnte, wäre ‚Sponsored travelling‘ in Form von individuelleren Outdoor-Touren. Es gibt ja eine Vielzahl von kleinen Reiseveranstaltern, die Programme anbieten, das auch für abenteuerlustige Backpacker interessant sind. Auch Trekking- und Yogareisen wären für mich interessant.“

blogg.de: Was wäre Dein Lieblingsziel über das Du gerne einmal bezahlt berichten würdest? 

Alexandra: „Da fallen wir spontan direkt eine ganze Reihe Ziele ein! Obwohl ich schon so oft in Asien war, fehlt immer noch Indonesien auf meiner Reisekarte. Ich würde sehr gerne ein wenig Inselhopping machen, Bali, Lombok und Java. Ganz oben auf meiner Liste steht Bhutan. Als ich im April in Darjeeling war, war ich ja schon ziemlich nah dran, aber leider reichte meine Zeit nicht und mit den strengen Auflagen ist es wahnsinnig teuer, Bhutan zu bereisen. Sehr reizvoll finde ich auch den Fernen Osten, ich würde gerne einmal nach Japan. Eine Reise mit dem Zug entlang Seidenstraße geistert mir ebenfalls seit langem im Kopf herum. Auch touristisch weniger erschlossene Länder wie der Iran reizen mich. Ich fürchte, ich könnte die Liste der Ziele, über die ich gerne einmal bezahlt berichten würde, unendlich fortsetzen.“

blogg.de: Ganz allgemein zum Thema Blogs. Wie siehst Du die Entwicklung in Sachen Blogging und Refinanzierung des Lebensunterhalts durch einen Blog?

Alexandra: „Ein heißes Thema, dass in meinen Netzwerken derzeit sehr kontrovers diskutiert wird. Es gelingt derzeit bislang wohl nur wenigen, mit ihrem Blog so viel zu verdienen, dass sie davon leben können. Ich denke, man muss da nuancieren: Verdiene ich Geld AUF dem Blog oder ÜBER bzw. MIT dem Blog. Anzeigen und Sponsored Posts auf dem Blog werfen sicherlich auch bei den reichweitenstarken Blogs nicht genug ab. Einigen Bloggern, auch aus der Reisebranche, ist es eindrucksvoll gelungen, sich als Marke aufzubauen und mit Dienstleistungen rund um das Thema Bloggen, sei es Seminare, Vorträge oder Coaching, ein Geschäft aufzubauen, das genug abwirft. Viele Blogger kommen wie ich aus der PR bzw. dem Marketing und nutzen ihren Blog als Referenz, um Projekte zu akquirieren, so gesehen ist der Blog auch eine indirekte Einnahmequelle.  Vor allem bei den neuen, jüngeren Bloggern beobachte ich, dass das Thema Geld verdienen mit dem Blog immer wichtiger wird. Einen Blog allein aus diesem Beweggrund zu starten, finde ich jedoch fraglich. Obwohl ich mich natürlich auch freue, wenn mein Blog Geld abwirft, ist und bleibt es für mich in erster Linie ein Herzensprojekt, das aus einer ganz anderen Ambition entstanden ist.“

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